Bitte beachten:
- Folgende Übersichten in dieser Kategorie werden durch mehrere Betroffene ehrenamtlich gestaltet.
- Diese Übersichten werden nach und nach durch Recherchen im Internet uns aus Fachliteraturen ergänzt.
- Dadurch, dass die Ersteller und Betreiber dieser Website keine Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal sind, wird keine Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit gegeben.
Erschlagen im Untersuchungsdschungel
➡️ Eine Übersicht "Downloads Diagnostik und Fragebögen findest Du hier
➡️ Eine Übersicht "Differentialdiagnose und Komorbiditäten" findest Du hier.
➡️ Obwohl ME über eine ausführliche klinische Anamnese diagnostizierbar ist, ziehen die meisten Ärzte immer noch die Ausschlussdiagnosik vor. ME hat aber inzwischen einen eindeutig definierten Symptomkomplex. Zusätzlich ist PEM (Post-Exertional Malaise - Belastungsintoleranz) das Kardinalsymptom von ME .
➡️ Es gibt bisher noch keine klar definierte Laborwerte, mit denen die Diagnose Myalgische Enzephalomyelitis eindeutig gestellt werden kann. Leider zeigen auch andere Untersuchungen keine eindeutigen Befunde.
➡️ Erfüllt der Patient die Kriterien für ME und lässt sich keine der Differentialdiagnosen nachweisen, sollte eigentlich die Diagnose G93.3G (ME) gestellt werden.
➡️ Ärzte, die sich mit der Erkrankung auskennen und nur der Krankengeschichte des Patienten vertraut sind, stellen etwas schneller die Diagnose. Anhand des Kriterienkataloges kann man die Diagnose stellen. Jedoch ersetzt dieser Katalog keine Untersuchungen.
➡️ Am bekanntesten sind die sog. Internationalen Konsenskriterien (ICC) und die Kanadischen Konsenskriterien (CCC).
Die CCC unterscheiden sich von den ICC darin, dass sie das eigentliche Kardinalsymptom PEM der ME gar nicht voraussetzen. Dennoch werden CCC in der Forschung häufig verwendet, obwohl die ICC eine Weiterentwicklung der CCC sind.
➡️ Um eine grobe Kategorisierung der Schweregrade zu ermöglichen, wird meist die Bell-Skala herangezogen.
➡️ Sehr viele Untersuchungen sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Diese müssen vom Betroffenen selbst finanziert werden. Oft ist der Weg bis zur Diagnose sehr lang, manchmal dauert es Jahre. Deswegen haben wir Betroffenen das ME/CFS-Portal mit einer eigenen Datenbank erstellt.