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Rätsel gelöst, wie zwei Covid-Impfstoffe in raren Fällen Blutgerinnsel auslösten
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ℹ️ Fünf Jahre nach Impfbeginn gegen Covid konnten die komplexen Prozesse aufgeklärt werden, die im Schnitt bei einer von 200.000 Impfungen zu schweren Komplikationen führten
📌 Eine 49-jährige österreichische Krankenpflegerin starb nach der Verabreichung des Astra-Zeneca-Impfstoffs Vaxzevria an ungewöhnlichen Thrombosen und massiven Blutungen. Für die Wiener Hämatologin Sabine Eichinger von der Med-Uni Wien war rasch klar, dass es sich um keinen Zufall handeln dürfte, sondern um eine tödliche Impfkomplikation. Die Autopsie brachte keine alternative Erklärung.
📌 Eichinger kontaktierte den deutschen Blutgerinnungsspezialisten Andreas Greinacher (Uni Greifswald); gemeinsam stießen sie auf Antikörper gegen den Gerinnungsfaktor PF4 – ein Befund, der an eine seltene, durch den Blutverdünner Heparin ausgelöste Immunreaktion erinnerte. Es handelte sich um eine sogenannte Vakzin-induzierte immunthrombotische Thrombozytopenie (VITT).
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Long COVID immunologisch erklärbar: Monozyten im Dauer‑Alarmmodus
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ℹ️ Eine aktuelle Studie zeigt, dass Long COVID wesentlich auf einer anhaltenden Immunaktivierung beruht. Identifiziert wurde ein messbarer Dauer‑Aktivierungszustand von CD14⁺‑Monozyten, der eng mit Fatigue, Belastungsdyspnoe, Leistungsknick, eingeschränkter Lungenfunktion und erhöhten Entzündungsmarkern korreliert. Die Arbeit liefert damit einen wichtigen mechanistischen Baustein und verknüpft immunologische Veränderungen erstmals direkt mit klinisch relevanter Symptomatik – selbst nach mildem Akutverlauf einer SARS‑CoV‑2‑Infektion.
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Warum Covid-19 „eine Gefäßerkrankung ist, die sich als Atemwegserkrankung tarnt“
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ℹ️ Covid-19 ist nicht nur eine Atemwegsinfektion. Herz-Kreislauf-Symptome treten sowohl bei akuter als auch bei Long Covid auf. Katharine Lang berichtet über die Erkenntnisse seit Beginn der Pandemie.
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Long-COVID: Gehirnnebel durch gestörten Energiestoffwechsel
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ℹ️ Forschungserkenntnisse zeigen, dass eine Schädigung der zellulären Kraftwerke den Energiemangel bei Long-COVID verursacht. Neue Therapien zielen auf die Regeneration des Stoffwechsels ab. Chronische Erschöpfung und Konzentrationsprobleme nach COVID-19 haben eine zentrale Ursache: gestörte Mitochondrien.
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Wie entsteht Long COVID? Neuer Mosaikstein gefunden
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ℹ️ Big-Data-Studie findet Zusammenhang mit molekularem Zellzustand von Immunzellen
📌 Mit ihrem Ansatz, in einzelnen Zellen verschiedene molekulare Ebenen zu untersuchen, konnten die Forschenden einen spezifischen Zustand im Inneren einer Immunzelle ausmachen, der in direktem Zusammenhang mit erhöhten Entzündungsmarkern, Fatigue und Atemwegsproblemen bei Patientinnen und Patienten mit Long COVID stand.
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Krankenhausleitlinie: Post-Exertionelle Malaise (PEM) - Pflegeanforderungen
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Tom Kindlon's ME CFS & related page: News, Research and more:
"ich habe diese Pflegehinweise für Personen mit PEM -Post Exertional Malaise mal ins Deutsche übersetzen lassen – falls es jemand benötigt.
(Ich weiß leider den Urheber nicht, füge diesen hinzu sobald ich es herausfinde)"
Kommentar schreiben (1 Kommentar)Ausdruck Übersicht Änderungen ICD-10-GM 2026
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ℹ️ Ausdruck für Ärzte, Fachärzte, Therapeuten, Ämter, Gutachter, Gerichte, etc.
➡️ Erklärungen für den neuen ICD-10-GM 2026
Auf mehrfache Nachfragen aus der Community haben wir eine Zusammenfassung erstellt. Eine Version zum Ausdrucken haben wir auch gleich erstellt. Auf Weiterlesen tippen / klicken, dann Bild herunterladen und ausdrucken.
Kommentar schreiben (0 Kommentare)Neuer ICD-10-GM Codes ab 2026 gültig - betrifft auch G93.3
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‼️Erklärungen für Betroffene, Angehörige und alle anderen Interessierten
Wir möchten mit unserem Beitrag nochmals für Aufklärung sorgen, weil immer noch zu viele Halbwahrheiten und nicht korrekte Informationen kursieren.
➡️ 1. Gültigkeit und Anwendung
➡️ 2. Änderung von G93.3 zu G93.30, G93.31 oder G93.39
➡️ 3. R53.0 und R53.1 - die großen Gefahren
➡️ 4. R53.0 / R53.1 und G93.30 / G93.31 / G93.39
➡️ 5. Weitere Informationen
‼️ Bitte beachtet:
➡️ Es gibt eine Übergangszeit.
➡️ Korrektur auf G93.3X ist zwingend erforderlich.
➡️ R53.0 ist keine Alternative.
➡️ R53.0 / R53.1 sind keine "Übergangscodes".
➡️ G93.3X schließt R53.0 aus.
Kommentar schreiben (5 Kommentare)Erschöpfte, metabolisch gestresste und oxidativ belastete Immunzellen – oh je! Eine komplexe australische ME/CFS-Studie trifft den Nagel auf den Kopf.
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ℹ️ Eine gelungene, aussagekräftige australische Studie verfolgte kürzlich einen multimodalen Ansatz. Anstatt Systeme getrennt zu untersuchen, integrierte sie den Energiestoffwechsel, Blutproteine und Immunzellbefunde, um die Wechselwirkungen der verschiedenen Körpersysteme zu analysieren.
📌 Anstatt die Energieproduktion im Plasma (die von vielen Faktoren beeinflusst wird) zu untersuchen, konzentrierte sich diese Studie auf die Immunzellen. Die Studie ergab, dass die geschwächten Immunzellen von Menschen mit ME/CFS erschöpft, metabolisch gestresst und oxidativ belastet sind.
📌 Niedrige Immunzellwerte deuten darauf hin, dass unreife Immunzellen möglicherweise nicht die nötige Energie zum Reifen besitzen. Da diese Zellen hauptsächlich für die Beseitigung von Krankheitserregern verantwortlich sind, könnte ihr relativer Mangel erklären, warum Menschen mit ME/CFS Schwierigkeiten haben, Infektionen oder Herpesvirus-Reaktivierungen abzuwehren.
Kommentar schreiben (1 Kommentar)„Irgendwas im Blut“ – schon wieder! ME/CFS- und Long-COVID-Serum lähmt die Muskeln.
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ℹ️ In dieser Studie entnahm eine spanische Forschungsgruppe gesunde Muskelzellen und setzte diese anschließend 48 Stunden lang Serum von ME/CFS- und Long-COVID-Patienten sowie gesunden Kontrollpersonen aus. Anschließend wurden die Muskeln getestet.
📌 Dabei zeigte sich, dass Muskeln, die mit Serum von ME/CFS- und Long-COVID-Patienten in Kontakt gekommen waren, weniger Kraft aufwiesen, schwächer und weniger widerstandsfähig waren. Interessanterweise waren die Muskeln, die dem Serum von ME/CFS-Patienten ausgesetzt waren, am schwächsten.
📌 Während der Muskelkrafttest ähnliche Ergebnisse zeigte (wenn auch mit stärkerer Muskelschwäche bei Exposition gegenüber ME/CFS-Serum), ergab die Genexpressionsanalyse, dass in den beiden Gruppen unterschiedliche Gene aktiviert oder stillgelegt wurden.
📌 Die Autoren berichteten, dass die Ergebnisse darauf hindeuteten, dass „Anti-Stress-Mechanismen spielten bei ME/CFS und Long COVID (LC) eine Rolle.
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